12.06.2010 / Pößneck: 120 Neonazis gegen den „Volkstod“

 In der ostthüringischen Kleinstadt Pößneck versammelten sich am 12. Juni etwa 120 Neonazis zum so genannten „Thüringentag der nationalen Jugend“ (TdnJ). Mit deutlicher Verspätung und weit weniger TeilnehmerInnen als erwartet fand die mittlerweile neunte Veranstaltung dieser Art statt.

 

Seit 2002 organisieren Neonazis aus Thüringen den TdnJ in verschiedenen Städten. Im vergangenen Jahr waren noch zirka 300 Neonazis ins mittelthüringischen Arnstadt gekommen.

Ursprünglich organisierte die NPD den „Tag der nationalen Jugend“ als eine der ersten Musikveranstaltungen dieser Art in Thüringen. Seit 2009 organisieren so genannte „Freie Kräfte“ die Veranstaltung

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05.06.2010 / Hildesheim: Subkulturell und radikal

 Eine TeilnehmerInnenzahl von über 600 Neonazis feierten die OrganisatorInnen des „Tags der Deutschen Zukunft“ in Hildesheim. Die RednerInnen wurden nicht müde zu betonen, dass man nur mit den angemeldeten 300 TeilnehmerInnen gerechnet habe. Dabei war die hohe Teilnehmerzahl angesichts der massiven Mobilisierung im Vorfeld durchaus zu erwarten gewesen.

 

Die Neonazis kamen vorwiegend aus den nördlichen Bundesländern Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern und dem nahen Sachsen-Anhalt. Einige TeilnehmerInnen waren aber auch aus Nordrhein-Westfalen, Sachsen und sogar aus den Niederlanden angereist. 

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29.05.2010 / Colditz: "Unpolitische" Neonazis gegen "Kinderschänder"

 An einer Kundgebung unter dem Motto "Colditz gegen Mißbrauch" beteiligten sich auf dem Martkplatz von Colditz, einer Kleinstadt in Mittelsachsen, etwa 80 Neonazis und AnhängerInnen.


Anlass der Kundgebung war ein Tage zuvor ergangenes Urteil des Amtsgerichts Grimma, das aus Sicht der lokalen Neonaziszene zu gering ausgefallen war. Ein Mann war dort am 19. Mai wegen Kindesmißbrauch zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. "uns allen sollte klar sein das diese Strafe nicht gerechtfertigt ist und Frank F. eine höhere verdient hat!" hiess es in dem Aufruf, der online kursierte. Neonazis fordern in der Regel "Todesstrafe gegen Kinderschänder".

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15.05.2010 / Elsterwerda: "Kameraden. Wir sterben aus."

 "Kamerad Felix von der JN Leipzig" muss es wissen. Seinem Redebeitrag auf dem Denkmalsplatz in Elsterwalde, den er so dramatisch begann, lauschen nur knapp 70 Neonazis

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01.05.2010 / Erfurt: "Gekommen, um zu bleiben."

 Auch in Erfurt wollten am 1. Mai Neonazis demonstrieren. Unter der Regie der NPD waren etwa 400 TeilnehmerInnen erschienen, um unter dem Motto "Wir bleiben hier" aufzumarschieren.

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01.05.2010 / Hoyerswerda: „Hassgesang gegen den Volkstod“

 Am 1. Mai demonstrierten im ostsächsischen Hoyerswerda ca. 400 Neonazis.

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01.05.2010 Berlin: Nach 800 Metern kam die Wende

 In Berlin-Prenzlauer Berg mussten knapp 600 Neonazis um den Anmelder Sebastian Schmidtke eine gefühlte Niederlage einstecken.

 

 

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