14.02.2009 / Dresden (Nachtrag): "Hass auf der Straße"
 An dem neonazistischen Großaufmarsch am 14. Februar in Dresden beteiligten sich etwa 6.500 Neonazis. Sie kamen aus allen Teilen der Bundesrepublik. Zusätzlich waren aus Tschechien und der Slowakei etwa 250 Neonazis unter den TeilnehmerInnen. Weitere Delegationen kamen aus Spanien, der Schweiz, den Niederlanden und anderen europäischen Ländern.
Dass es bei dem "Trauermarsch" nur vordergründig um ein "Gedenken an die deutschen Opfer der Bombardierung Dresdens" ging, zeigen nicht zuletzt die mitgeführten Transparente der Neonazis.
Auf etwa 75 verschiedenen Transparenten propagierten sie Hass- und Rache-Parolen. In der üblichen geschichtsrevisionistischen und antisemitischen Manier wurde dabei der Holocaust relativiert und die Bombardierung Dresdens als "Kriegsverbrechen" der Alliierten dargestellt".
 
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