Zum ersten Treffen nach dem Wahljahr 2009 kam am 23. Januar die sächsische NPD in Limbach-Oberfrohna zusammen.Ziel der teils auch aus anderen Bundesländern angereisten Neonazis war wie gewohnt die im Zentrum der Kleinstadt nahe Chemnitz gelegene Gaststätte „Mannheim“. An der Veranstaltung nahmen wie bei den letzten Malen um die 100 Personen teil, darunter auch der reisefreudige Nazibarde Frank Rennicke aus Mittelfranken, welcher im letzten Jahr als gemeinsamer Kandidat von NPD und DVU für das Amt des Bundespräsidenten aufgestellt worden war. |
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NPD-Kreistagsmitglied treibt die Faschisierung im Landkreis Görlitz voran
Ende Dezember bedrohte ein Mitglied der NPD-Fraktion im Kreistag des Landkreis Görlitz mehrfach politische GegnerInnen. Matthias Thau aus Kiesdorf, der bisher eher als NPD-Hinterbänkler galt, machte mit Drohanrufen und Hausbesuchen auf sich aufmerksam.
Am 19.Dezember rief er mehrmals mit seinem Handy im Büro der Partei DIE LINKE im ostsächischen Zittau an. Er stellte sich als "NPD-Kreisrat Thau" vor und hatte scheinbar vergessen, bei seinem Handy die Rufnummerunterdrückung einzustellen. Während der Anrufe drohte er damit, schwarze Listen mit Namen, Foto und Adressen von „Linken“ im Internet zu veröffentlichen, wenn die Anschläge in Berlin und Königs-Wusterhausen nicht aufhören. |
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Am 5. Dezember demonstrierten etwa 650 Menschen gegen einen gleichzeitig stattfindenden Aufmarsch von knapp 280 Neonazis in Königs Wusterhausen bei Berlin.
Durch Sitzblockaden kam es von Beginn an zu starken zeitlichen Verzögerungen bei den Neonazis. Nur durch ein massives Polizeiaufgebot von insgesamt 800 Beamten aus mehreren Bundesländern wurde der Aufmarsch schliesslich durchgesetzt. Ursprünglich hatte die neonazistische Demonstration schon am 10. Oktober 2009 stattfinden sollen. Nachdem es jedoch Anfang Oktober in Berlin zu einem Brandanschlag auf ein von Neonazis genutztes Lokal gekommen war, hatten am 10. Oktober 750 Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet durch Berlin-Friedrichshain kurzfristig demonstriert. |
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Am letzten Novembersamstag demonstrierten 150 Neonazis aus Sachsen und Sachsen-Anhalt durch Döbeln.
Ihr Motto: „Volkstod stoppen – Recht auf Zukunft“ ist seit der misslungenen Demonstration am 17.10.2009 in Leipzig ein Dauerbrenner in der deutschen Neonaziszene. Spontandemonstrationen im Nachgang der gescheiterten Großveranstaltung in Leipzig fanden unter anderem in Leipzig, Chemnitz, Borna, Eilenburg und Halle statt. |
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Unter dem Motto „20 Jahre Mauerfall - Wir sind das Volk“ marschierten etwa 250 Neonazis am 07. November durch Halle/Saale. |
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Heimlich wie für die NPD üblich hielt der NPD Landesverband Sachsen am vergangenen Sonntag seinen Personalparteitag ab. Erst nach dem Ende der Veranstaltung machte dies die neonazistische Partei öffentlich |
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In den Samstagabendstunden des 24. Oktober zogen etwa 200 Neonazis aus dem Spektrum der "Autonomni nacionaliste" ("Autonome Nationalisten") und BürgerInnen durch Rakovník, um an Jan Stri?ka zu erinnern, der im Oktober 2008 gestorben war. |
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